Feuerwehr - Chronik - Wendschott


Bild altes Spritzenhaus nähe Ehrenmal

Einer für alle, alle für einen !!

 

Werdegang der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott


Nachdem fast 100 Jahre eine Pflichtfeuerwehr in Wendschott existiert hatte kam es im Jahr 1929 nach Wünschen und Anregungen aus den Reihen der Pflichtfeuerwehrmännern zur Gründung einer Freiwilligen Wehr. Im Protokoll der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott ist zu lesen, dass das alte Dorf Wendschott 260 - 270 Einwohner hatte und eine "PFLICHTFEUERWEHR" besaß. Diese war in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe trug eine weiße Armbinde und musste die Spritze bedienen.
Die zweite Gruppe trug eine rote Armbinde wurde zur Rettung von Mensch und Vieh eingesetzt. Wendschott bildete damals mit Velstove und Eischott einen BEZIRK. Aus jeder Familie wurde ein männliches Mitglied VERPFLICHTET.
Durch Anregungen und Wünschen der Pflichtfeuerwehr 1929 setzte man Listen in Umlauf, in die sich die Männer eintragen sollten, die freiwillig Mitglied in der Feuerwehr werden wollten. Es trugen sich gleich 36 Männer ein! Das war genug, um die nötigen Mannschaften aufzustellen. Der damalige Protokollführer der Freiwilligen Feuerwehr nimmt als Gründungstag den 6. Oktober 1929 an, weil an diesem Tag unter Beteiligung der neu uniformierten Wendschotter Wehr eine Bezirksübung in Eischott stattfand.

 

Die Kosten für die Uniformen übernahm die Gemeinde. Schneidermeister Walter Hartmann fertigte die Röcke an. Ein grauer Rock kostete 34,-- RM. Hartmann musste sich verpflichten, die Röcke bis zum 01.10 fertig zustellen, kam er in Verzug, so sollte er 4,-- RM pro Rock Strafe zahlen. Der Sattlermeister Karl Franke aus Vorsfelde lieferte die Helme. Ein Helm kostete 12,50 RM. Der Helm des Hauptmanns Heinrich Meier kostete allerdings mit Innenfutter 38,50 RM. Für weitere Ausrüstung mussten 372,50 RM bezahlt werden:
1 Hauptmannsgürtel
1 Rohrführergürtel
1 Zugführergürtel
1 Spritzenmeistergürtel
2 Steigergürtel mit Beilen
21 Mannschaftsgürtel
1 Horn
1 Signalhorn des Hauptmanns
4 Laternen
6 Pfeifen

Lieferant: Herr Diemler aus Helmstedt. Die Mützen lieferte Bruno Graubner für 4,50 RM pro Stück. Die Anschaffungskosten betrugen insgesamt 1723,50 RM, davon zahlte der Staat 50 und die Gemeinde 856,75 RM. Spritzenhaus und Spritze übernahm die Freiwillige Feuerwehr von der Pflichtfeuerwehr.

Aus der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott:

Über die Anfänge heißt es in der Feuerwehrchronik: Zum Anfang der Freiwilligen Feuerwehr besaß man noch eine Druckspritze, in die musste das Wasser mit Eimern gegossen werden. Die Spritze kam hinter ein Pferdegespann. Jeder Pferdebesitzer, der an der Reihe war, zu fahren, musste öffentlich ein Schild aushängen. Dieses wurde dann nach getaner Arbeit zum Nächsten weitergegeben.

Protokollbuch Seite 4 von 1929:

Gelegentlich einer Versammlung die in der Meierschen Gastwirtschaft stattfand, wurden die aufgeführten Kameraden von Nr. 1-28 zum 1. der Rest zum 2. Zuge bestellt. Bei der darauffolgenden Wahl, wurde der hochverehrte langjährige Pflichtfeuerwehr - Führer H. Meier sen. einstimmig zum freiwilligen Hauptmann gewählt, der zugleich Bezirkshauptmann ist. Wendschott u. Eischott bilden einen Bezirk. Als Zugführer wurde der frühere 1. Spritzenmeister H. Uehleke gewählt, der bei der Pflichtfeuerwehr als 2. Spritzenmeister tätig gewesen. Kamerad W. Müller zum 1. und Wehrmann W. Kramer zum 2. Spritzenmeister.
Zum Rohrführer wurde H. Meier (jun.) wieder gewählt, als Steiger wurden die Kameraden W. Thiel 21 und W. Engelke (jun.) ernannt, ersterer zum Obersteiger. Als Hornist Wehrmann W. Niemann (jun.). Die Wahl des Kassenführers fiel auf den Obersteiger W. Thiele 21, die des Schriftführers auf den Wehrmann W. Bebenroth.
Als eigentlicher Gründungstag ließe sich der 6. Oktober ansehen, an welchem dann eine Bezirksübung in Eischott stattfand, wo auch der Kreisbranddirektor Göbel aus Helmstedt zugegen war. Vollzählig erschien die Wehr, auf Befehl des Hauptmannes, freudestrahlend und mit voller Begeisterung in der neuen Uniform pünktlich um 11.45 Uhr vor dem Spritzenhaus und rückte geschlossen um 12.00 Uhr zu der Übung ab.
Was die Übung in Eischott anbetraf, hielt sich im kleinen Rahmen und fiel dennoch zur Zufriedenheit des Kreisbranddirektors aus. Bei der darauf folgenden Besprechung, sprach dieser sich lobend über die beiden Wehren aus und hob hervor, dass er früher schon sehr gerne den Übungen der Bezirke beigewohnt habe und bezeichnete die frühere Wendschotter Pflichtfeuerwehr als eine der Besten mit, dass sei aber in keinem Verhältnis zu der neuen Freiwilligen stehe, da man in einer solchen Wehr, doch gleich eine straffere und taktvollere sähe und er sprach noch seinen besten Dank für die Neugründung der Wehr aus und hoffe, dass nun auch Eischott bald Wendschott nach folgen würde.

 

Bei dieser Gelegenheit überreichte der Kreisbranddirektor dem 1. Spritzenmeister W. Müller ein Feuerwehr - Ehrenzeichen für 20 Jährige Dienstzeit, dem Zugführer H. Uehleke und dem Wehrmann W. Bebenroth für 15 jährige, sodann die Kameraden W. Kramer, W. Thiele 21, O. Heike, K. Hartmann und W. Klopp für 10 jährige Treue und nützliche Dienstzeit. Kreisbranddirektor Göbel beglückwünschte jeden einzelnen bei der Überreichung des Ehrenzeichens, wo natürlich die Kameraden einen gegen Dank erzeugten, ferner wies der Kreisbranddirektor daraufhin, dass Disziplin, Ordnung und Manneszucht ein großes Heiligtum wären und ein jeder diese 3 Eigenschaften nach zueifern bestrebt sein müsse, das könne den einzelnen, somit dann der gesamten Wehr Ehre verschaffen.
So dann konnte es der Kreisbranddirektor nicht unterlassen, für die mit Ehrenzeichen bedachten Mannschaften noch ein kräftiges ?Gut Schlauch' auszubringen. Nachdem ergriff Kamerad H. Uehleke das Wort, er beglückwünschte Namens der Wehr, nachträglich zur Silberhochzeit den Kreisbranddirektor und forderte die Mannschaft auf, denselben noch ein ?Gut Schlauch' zu bringen, auch er begrüßte die Neugründung sehr.
Er betonte, dass die Wehr sich jetzt vor keiner anderen mehr zurück zusetzen lassen brauchen, welches früher des öfteren der Fall gewesen war. In noch einiger Zeit fidelen Beisammenseins rückte die Wehr dann wieder ab, wo sie dann noch im Meierschen Lokale noch einige recht gemütliche Stunden verlebten. 

 

Wendschott, den 1.X.1929

 

gez.

 

H. Meier

W. Bebenroth

W. Thiele 21

Hauptmann

Schriftführer

Kassierer

 

 

Gründungskameraden
1929 Protokollbuch

 

 

1.

H. Meier sen.

19.

W. Brauleke jun.

2.

H. Meier jun.

20.

W. Thiele 21

3.

W. Bebenroth

21.

W. Müller

4.

W. Behrens

22.

O. Heike

5.

W. Engelke

23.

Fr. Witte jun.

6.

E. Fricke

24.

K. Hartmann

7.

W. Thiele 30

25.

O. Bomls

8.

E. Brauleke

26.

W. Thiele 31

9.

O. Winter

27.

H. Schulze 13

10.

W. Niemann

28.

F. Bösche

11.

W. Kopp

29.

F. Fröhle

12.

O. Thiele

30.

H. Schulze(Gastwirt)

13.

W. Kramer

31.

H. Behrens

14.

W. Dammann

32.

O. Höcker jun.

15.

R. Ohlroch

33.

O. Tobian

16.

H. Dymarz

34.

H. Thiele

17.

H. Uehleke

35.

W. Brauleke sen.

18.

H. Frische

36.

R. Schulze

 

Wir werden allen verstorbenen Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Freiwillige Feuerwehr Wendschott

 

Gründung des Ehrengerichts

Das Ehrengericht besteht aus dem gesamten Vorstand und Wehrmännern H. Frische und G. Heider.

Als Strafe wird festgesetzt:

 

a) für zu spätes Erscheinen <//font><//font><//font>

0,50 RM<//font><//font><//font>

b) unentschuldigtes Fehlen <//font><//font><//font>

1,00 RM<//font><//font><//font>

c) unentschuldigtes Fehlen bei Feuer <//font><//font><//font>

3,00 RM<//font><//font><//font>


Führungskräfte das Doppelte

Während heutzutage die Feuerwehr durch das Ertönen der Sirenen alarmiert wird, erfolgte noch zu Beginn der dreißiger Jahre die Alarmgebung im durch Hornisten.

Generalversammlung 09.12.1931
Als Hauptmann wurde einstimmig H. Frische gewählt, derselbe erstellte Dank für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen und übernahm damit die Freiwillige Feuerwehr Wendschott.

Generalversammlung der Jahre 1932 und 1933
nichts besonderes

Generalversammlung 28.12.1934
Einen wesentlichen Fortschritt im Feuerschutz bedeutete im Jahre 1934 die Anschaffung einer tragbaren Motorspritze auf einem Fahrgestell durch die Gemeinde Wendschott. Komplettiert wurde die Feuerwehrausrüstung durch 475 Meter lange neue Schlauchleitung und die Anlage eines Feuerteiches stellte genügend Löschwassermengen in Brandfall bereit.

Generalversammlung 1935
1935 machte der Hauptmann erstmals von dem Führungsprinzip Gebrauch und bestimmte den Kameraden W. Niemann jun. und bestimmte den Gesamtvorstand als wiedergewählt. Wer nicht pflichtgetreu nach kam, konnte unter dem Führungsprinzip bestimmt werden.

Generalversammlung der Jahre 1936 und 1937
nichts besonderes

Bild der alten TS 8

Generalversammlung 1938 am 29.12.1938

Am Ende des Jahres 1938 bestand die Wehr aus 28 Aktiven, 3 Mann Reserve und mehrere Mann Altersabteilung. Weil die Wendschotter Wehr einer Motorspritze war, wurde sie der Einsatzgruppe Helmstedt zugeteilt.

Generalversammlung der Jahre 1939 am 29.12.1939

Keine besonderen Erläuterungen Generalversammlung der Jahre 1940 am 20.07.1940 Neuwahl. Der Vorstand wurde bestimmt

Generalversammlung der Jahre 1941 am 11.10.1941

Die Nachtwache soll eingestellt werden, aber die Bereitschaft der Wehr soll unbedingt bestehen bleiben

Generalversammlung der Jahre 1942 am 05.12.1942

Keine besonderen Erläuterungen, aber es soll in Zukunft zu jedem Alarm die Gasmaske mitgebracht werden. Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr am 17.03.1943. Die Bezeichnungen des Wehrführers mussten laufend geändert werden.

 

1940

Wehrführer

1943

Obertruppführer

1944

Wachtmeister

Hier fand der Umtausch der guten alten Pickelhauben mit dem Stahlhelm der Wehrmacht statt. Die Hitlerjugend (HJ) erhielt die Lederhelme und die Wehr die Stahlhelme

Brände 1944
Nach schweren Luftangriffen in Braunschweig und Hannover während des Jahres 1944 rückten die Wendschotter Feuerwehrleute aus, um bei der Brandbekämpfung zu helfen.
Brandeinsätze

 

am

09.10.

und

10.10.1943

Hannover

am

10.02.

und

11.02.1944

Braunschweig

am

22.02.

und

23.02.1944

Helmstedt

am

15.03.1944

Braunschweig

am

29.03.1944

Braunschweig

am

22.04.1944

Braunschweig

am

23.05.1944

Königslutter

am

20.06.1944

KdF-Stadt

am

29.06.1944

KdF-Stadt

am

05.08.1944

KdF-Stadt

am

09.08.1944

Braunschweig



Man fuhr mit dem Trecker von Ernst Fricke, um die verheerenden Brände in den Großstädten zu mildern.
Die Freiwillige Feuerwehr wurde zu der Zeit in eine Pflichtfeuerwehr um gewandelt. Von 1943 - 1945 war es wider eine Pflichtfeuerwehr.
Die schwerste Zeit der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott.

Neuanfang 1946
Neugründung des Vorstandes 1946

Versammlung am 18.01.1947
Es wurde nichts besonderes berichtet

Versammlung am 12.01.1948
Brandmeisterwechsel von Wilhelm Thiele 21 auf Rudi Meier

Versammlung am 29.04.1949
Nichts besonderes.
Nach dem Neuanfang fand am 28.08.1949 das 55 jährige Stiftungsfest in Vorsfelde statt, wobei gleich eine Bezirksübung durchgeführt wurde.

Versammlung am 01.04.1950
Es wurde darauf hingewiesen, dass unbedingt die Spritzenhaustür repariert werden muss.

Versammlung am 03.03.1951
Neuwahl des gesamten Vorstandes

Versammlung am 16.02.1952
Nichts besonderes.

Versammlungen am 02.05.1953 und am 14.11.1953
Nichts besonderes

Versammlung am 07.02.1954
Es wurde vom Brandmeister vorgeschlagen, dass im Spätsommer das 25 jährige Stiftungsfest festlich begangen werden soll. Das Stiftungsfest soll am 12. September 1954 stattfinden.

Versammlung 1955
Keine besonderen Vorkommnisse

Versammlung am 07.04.1956
Jüngere Leute meldeten sich und ließen sich zu Feuerwehrleuten ausbilden. Die Wehr war jetzt wieder soweit, eine Wettkampfgruppe aufzustellen.

Versammlung am 10.08.1957
Ende 1957 gab die alte Motorspritze TS 8 ihren Geist auf. Ferner ist von der Gemeinde eine Feuersirene auf dem Schlauchturm angebracht worden. Eine Motorspritze TS 8 wurde neu angeschafft.

Versammlung am 13.09.1958
Es wurde eine Fahrt nach Hamburg gemacht und am 21.09.1958 fanden die Kreisfeuerwehrwettkämpfe in Helmstedt statt.

Versammlung 1959
Keine Erörterungen

Versammlung am 12.03.1960
Es wurde ein Antrag auf ein gebrauchtes Motorfahrzeug gestellt. Dann hob der Ortsbrandmeister hervor, dass die Wehr mit Unterstützung der Gemeinde eine neue Spritze bekommen hat, mit dieser erzielte die Wehr große Erfolge, z.B. bei den Kreiswettkämpfen in Helmstedt an 3. Stelle und in Gittelde bei den Bezirkswettkämpfen an 2. Stelle.

Versammlung 1961
Keine besonderen Vorkommnisse

Versammlung 1962
Keine Erörterungen

Versammlung am 11.05.1963
Im Jahre 1963 wechselte das Kommando über die Freiwillige Feuerwehr von Rudi Meier auf Heinrich Bosse. In demselben Jahr ergaben sich Probleme mit dem alten VW Bulli, denn er wurde vom TÜV stillgelegt und durfte nur im Ortsbereich gefahren werden.

Versammlung am 17.10.1964
Am 17.10.1964 konnte Bürgermeister Frische bekannt geben, dass das neue Feuerwehrfahrzeug ein TSF 1/5 Ford Transit eingetroffen sei. Noch im gleichen Jahr konnte Bürgermeister Freudiger der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott das neue Gerätehaus übergeben. Nun hatte die Wehr genügend Platz für die Geräte und auch einen großen Schulungsraum. Das Feuerwehrhaus wurde in Eigenleistung gebaut.


Bild 2. Spritzenhaus im Bau (neben alter Schule)

Einweihung des Feuerwehrhauses 1964

Versammlung 1965
Nichts besonderes

Versammlung 1966
Am 01.05.1966 gründete die Freiwillige Feuerwehr Wendschott die Jugendfeuer. Bernhard Holzhausen wurde erster Jugendfeuerwehrwart - 15 Jugendliche -

Versammlungen 1967 / 1968 / 1969 / 1970
Nichts zu berichten

Versammlung 27.03.1971
Bernhard Holzhausen gab sein Amt als Jugendfeuerwehrwart ab. Helmut Schwärzel wurde neu gewählt. Jugendgruppenleiter wurde Bernd Pest. Schon 1971 konnten aus der Jugendfeuerwehr die ersten in den aktiven Dienst übernommen werden.

Versammlung 1972
Im Jahre 1972 wurde Wendschott dann nach Wolfsburg eingemeindet. Die Freiwillige Feuerwehr Wendschott wurde jetzt kräftig von Rat und Verwaltung der Stadt Wolfsburg unterstützt. Damit fing der Ausverkauf der alten Wehr an. Die Röcke und Helme holt sich die Berufsfeuerwehr Wolfsburg. Die Freiwillige Feuerwehr Wendschott erhielt gebrauchte Röcke der Berufsfeuerwehr Wolfsburg.

Versammlung am 06.01.1973
Da der Ortsbrandmeister H. Bosse durch plötzliche Erkrankung (Schlaganfall) sein Amt nicht mehr ausführen konnte, wurde H. Goes als stellvertr. Gemeindebrandmeister eingesetzt und leitet daher die Versammlung und Neuwahl eine neuen Ortsbrandmeisters. Als neuer Brandmeister wurde Otto Winter vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt. Der Ortsbrandmeister Otto Winter trug maßgeblich zur Gründung einer Damengruppe innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr bei. Die Betreuung übernahm Heidi Winter.

Versammlung am 05.01.1974
Nichts zu erörtern

Versammlung 1975
Viermal hintereinander wurde die Jugendfeuerwehr Kreismeister und vertrat die Stadt Wolfsburg 1975 und 1977 bei den Landeswettkämpfen. Auch bei Orientierungsmärschen belegte man erste Plätze.

Versammlung 1976
10 jähriges Bestehen der Jugendfeuerwehr am 01.05.1976.
Die Freiwillige Feuerwehr eröffnete wieder in Wendschott das Abbrennen des Osterfeuers.

Versammlung am 15.01.1977
1977 konnte mit Unterstützung von Rat und Stadt Wolfsburg ein neues Fahrzeug der Marke VW LT 31 Typ TSF in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Wendschott gestellt werden.

Versammlung 1978
1978 bekam die Wehr dann noch einen VW Bulli zur Mannschaftsbeförderung.

Versammlung 1979
Im Jubiläumsjahre 1979 - 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wendschott - wurde schließlich von der Berufsfeuerwehr Wolfsburg noch eine TS 8 übergeben. Das Jubiläumsfest wurde mit einem umfangreichen Programm vom 28.09. bis zum 30.09.1979 gefeiert.

25 Jahre

Bericht in der WAZ vom 02.10.1979,
Festumzug mit Otto Winter und Heinrich Bosse im Vordergrund

Außerordentliche Mitgliederversammlung am 15.11.1980
Nach dem plötzlichen Tod von Otto Winter wurde in einer außerordentlichen Versammlung im November 1980 Ernst Jüngling zum neuen Ortsbrandmeister gewählt.

Jahreshauptversammlung 1981
Nicht besonderes

Jahreshauptversammlung 1982
Anklang bei den Mitgliedern fand im Jahre 1982 eine Ausflugsfahrt am Wochenende nach Kopenhagen. Die Jugendfeuerwehr bestand am Jahresende aus 26 Jungen und 14 Mädchen.

Jahreshauptversammlung 1983
Nichts besonderes

Jahreshauptversammlung 1984
Gesellige Ereignisse, die mittlerweile zum festen Programm der Feuerwehr gehörten, waren im Jahre 1984, die Winterwanderung, das Osterfeuer und die Jahresabschlussfeier.

Jahreshauptversammlung 1985
Höhepunkt der Saison war die Abnahme der Leistungsspange in Vechelde. 3 Jungen und 6 Mädchen konnten diese begehrte Auszeichnung erringen.

Jahreshauptversammlung 1986
Der aktuelle Mitgliederstand der Wendschotter Wehr zu Beginn des Jahres 1986 belief sich auf 314, davon versahen 32 aktiven Dienst. Die Jugendfeuerwehr nahm im Sommer 1986 an einem Zeltlager in Wolfsburgs Partnerstadt Marignane / Südfrankreich teil.

Jahreshauptversammlung 1987
Das Feuerwehrhaus wurde renoviert und ein Mannschaftstransportwagen gelangte in den Besitz der Wendschotter Wehr

Jahreshauptversammlung 1988
Auf der Jahreshauptversammlung am 23.01.1988 gab es einen Wechsel im Kommando der Freiwilligen Feuerwehr. Heinz Fredersdorf wurde zum neuen Ortsbrandmeister in Wendschott gewählt.

Jahreshauptversammlung 1989
Während ihres 60 jährigen Bestehens hat die Wendschotter Feuerwehr unzählige Male mit Einsätzen Leben, Hab und Gut der Mitbürger vor Schäden bewahrt.

Jahreshauptversammlung 1990
Nicht besonderes

Jahreshauptversammlung 1991
Großbrand durch Blitzeinschlag beim Landwirt Herrn W. Brauleke am 08. August 1991. Im Einsatz waren 15 Feuerwehren mit ca. 105 Feuerwehrmännern. Im April fand das 25 jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr statt.

Hof Braulecke vor dem Brand,
Ansicht vom Innenhof

Jahreshauptversammlung 1992
Neuwahl eines Jugendfeuerwehrwartes. Stefan Carl legte sein Amt aus beruflichen Gründen nieder, daher übernahm Karin Schulze ab dem 01.01.1993 seinen Posten.

Jahreshauptversammlung 1993
Nicht besonderes

Jahreshauptversammlung 1994
Ortsbrandmeisterwechsel geleitet vom Stadtbrandmeister Herrn Reinhard Otte von Heinz Fredersdorf auf Arno Decker - 15 Ja-Stimmen mit Briefwahl

Jahreshauptversammlung 1995
Im Oktober wurde das neue TSF-W übergeben und der Ortsbrandmeister Arno Decker vereidigt.

Jahreshauptversammlung 1996
Planung der neuen Feuerwache. Eine komplette Erstellung in Eigenleistung ist aber nicht möglich. Es melden sich 100 freiwillige Helfer.

Jahreshauptversammlung 1997
Erstellung des Rohbaues des neuen Feuerwehrhauses. Der Ortsbürgermeister Herr B. Kühnert berichtet, dass auf dem Bau eine gute Stimmung herrscht. 2165 Stunden wurden von 52 Helfern geleistet. Der Ortsbrandmeister lobte die Maurer, die in nur 7 Wochen den Rohbau fertig stellten. Besonderer Dank galt auch dem Sportverein Borussia Wendschott, insbesondere Burkhard Beer und Peter Feige, für das Decken des Daches. Am 26.07.1997 nach einer Bauzeit von 1 Jahr und 10 Tagen folgte dann der komplette Umzug ins neue Gebäude.

Das neue Feuerwehrhaus in der ?Alten Schulstraße' Höhe des Sportplatzes

Das neue Feuerwehrhaus in der ?Alten Schulstraße' Höhe des Sportplatzes

Jahreshauptversammlung 1998
Kamerad Hillecke überbringt die Grüße des Stadtkommandos. Er dankt allen Aktiven und Passiven und sagt, das im Bezug auf das neue Feuerwehrhaus mit ihrer Hilfe etwas Geschichtliches geleistet wurde und wird.

Jahreshauptversammlung 1999
Neuer stellv. Ortsbrandmeister wird Carsten Klinzmann, der Bernd Pest ablöst. Ehrenmitglied Wilhelm Braulecke sen. wird für 70 Jahre Treue geehrt.

Jahreshauptversammlung 2000
Wiederwahl von Ortsbrandmeister Arno Decker für weitere 6 Jahre.

Jahreshauptversammlung 2001
Starke Jugendfeuerwehr, Stand jetzt: 26 Jugendliche. Beitragsumstellung auf ?uro. Eine tolle Platzierung bei den Stadtmeisterschaften der Aktiven: 3. Platz in der TS-Gruppe.

Jahreshauptversammlung 2002
Gedenken für die über 300 toten Feuerwehrleute in New York nach den Anschlägen auf da World Trade Center.
Der Ortsrat hat den ehemaligen Ortsbrandmeister Heinz Fredersdorf im Jahr des Ehrenamtes geehrt.
Das 400. Mitglied, Frau Sandra Baum konnte in der Feuerwehr begrüßt werden.

Jahreshauptversammlung 2003
Vorstellung des neuen Ortsbrandmeisters Frank Seidel.
Er löst Arno Decker ab, der aus persönlichen Gründen sein Amt vorzeitig abgegeben hat. Der Name Arno Decker ist bei der Wendschotter Feuerwehr ganz eng mit dem Bau des Feuerwehrhauses in der "Alten Schulstraße 16" verbunden.
Einsatzmäßig war das Jahr 2002 ein Katastrophenjahr. Es gab sehr viel Regen und die Aktiven mussten sehr viele Hochwasserschäden beseitigen. Der traurige Höhepunkt war das Elbe-Hochwasser, wo die Aktiven im Rahmen der Feuerwehrbereitschaft Wolfsburg in Vockerrode und Wörlitz (bei Dessau) 3 Tage im Einsatz waren.

Einsatz in Wörlitz im Rahmen der Feuerwehrbereitschaft Wolfsburg,
Die Wendschotter Kameraden beim Abmarsch nach Wörlitz mit ihrem LF 16/12

 

 

Jahreshauptversammlung 2004

Nichts besonderes.

 

Jahreshauptversammlung 2005

Frank Seidel bedankt sich bei den Bürgern und Mitglieder für das erfolgreiche 75-jährige Jubiläum. Helge Winter tritt nach 7 Jahren als Jugendfeuerwehrwart ab, neuer Jugendfeuerwehrwart wird Thomas Bock.

 

Jahreshauptversammlung 2006

Neuer Ortsbrandmeister wird Udo Draffehn. Übergabe des neuen Transportfahrzeug (KdoW).

 

Jahreshauptversammlung 2007

Udo Draffehn berichtet über das große Elbe Hochwasser, bei dem 111 Feuerwehrleute der Feuerwehrbereitschaft in Gartow bei Gorleben im Einsatz waren.

 

Jahreshauptversammlung 2008

Heinz Fredersdorf erhält das Niedersächsische Ehrenzeichen für 40 Jahre Aktiven Feuerwehr Dienst. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wird Heinz Müller geehrt.

 

Jahreshauptversammlung 2009

Carsten Klinzmann wird Ortsbrandmeister, Helge Winter stellvertretender Ortsbrandmeister. Zum Ehrenmitglied der Wendschotter Feuerwehr wird Heinz Fredersdorf.

 

Jahreshauptversammlung 2010

Nichts besonderes.

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