
Die Ausbildung auf Löschzugebene aus dem Jahre 2009 kann hier nachgelesen werden:
Am 6. Februar fand in Heiligendorf die erste Ausbildung auf Löschzug Süd- Ebene statt. Angesetzt war die alljährlich stattfindende Maschinisten- Weiterbildung. Organisiert und durchgeführt wurde die Weiterbildung von Albrecht Schmidt aus Heiligendorf. Themen waren unter anderem:
Ziel der Weiterbildung sollte sein, dass man sich der anvertrauten Feuerwehrtechnik bewusst ist, also diese kennt, sie unfallsicher bedienen und handhaben kann und die Einsatzfähigkeit erhält.
Von fast allen Feuerwehren des LZ waren Kameraden anwesend und es wurde sehr interessant diskutiert, da einige Themen, gerade in Hinsicht auf die rechtliche Situation, immer wieder Fragen aufwerfen.
Ein großes Dankeschön geht an Albrecht Schmidt, der wieder einmal viel Zeit aufgewendet hat, um diese Weiterbildung durchzuführen.
Am 25. April, einem sonnigen Samstag, fand der erste Löschzug Süd- Dienst in diesem Jahr statt. Ursprünglich waren die Kameraden aus Neindorf mit der Oragnisation und Durchführung dieses Dienstes beauftragt. Jedoch waren die Organisatoren aus wichtigen privaten Gründen verhindert, sodass sich kurzerhand die Kameraden aus Heiligendorf, hier der Ortsbrandmeister Markus Meyer, bereit erklärten, eine Übung auszuarbeiten und diese auch durchzuführen. Daran ist zu erkennen, dass die Ausbildung und das gemeinsame Üben im Löschzug Süd einen wichtigen Stellenwert hat. Nur so kann der gute Ausbildungsstand gehalten und weiter verbessert werden.
Zur angenommenen Lage:
Es wurde ein Brand auf einem Landwirthof gemeldet. Das Feuer war im Garagenbereich ausgebrochen und beschränkte sich noch auf diesen. Jedoch bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf den restlichen Garagenbereich und den Wohnhausbereich ausbreitete. Ob Menschenleben in Gefahr war, konnte nicht endeutig geklärt werden. So musste von dieser Situation ausgegangen werden. Gefahrenschwerpunkte waren der direkt an das Haus angrenzende Bienenstock, der durch den Hauseigentümer dort gehalten wird, die Heizungsanlage, die mit Holzpellets befeuert wird und sich in der Garage befindet und natürlich das Übergreifen des Feuers auf den Wohnbereich über Dach. Auch die Lage des Hofes, relativ ab von den Hauptverkehrsstrassen, stellte eine nicht zu unterschätzende Gefahr da. Ebenfalls nicht unproblematisch gestaltete sich die Wasserversorgung, um die eingesetzten Trupps mit ausreichend Löschwasser versorgen zu können. Hier stand die vom Hauseigentümer installierte Zisterne zur Verfügung, die direkt auf dem Hof zugängig war. Jedoch war nicht klar, welche Liefermenge hier entnommen werden kann. Die nächste Wasserentnahmestelle war auf der Zufahrtsstrasse, etwa 350 Meter entfernt.
Zur Verfügung stehende Einsatzmittel:
Da zu früher Nachmittagszeit alarmiert wurde, standen, wie auch zu Wochentagen anzunehmen wäre, nicht alle Ortsfeuerwehren mit kompletten Personal zur Verfügung. Auch wurde angenommen, dass der Löschzug der Berufsfeuerwehr in einem anderen Einsatz gebunden ist. Hinzu kommen würde zu den alarmierten Einheiten noch ein Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), bzw. noch ein weiterer RTW. So rückten der Löschzug mit dem LF 16 und dem TLF 16 der Feuerwehr Heiligendorf ab. Der ELW aus Heiligendorf war ebenfalls alarmiert und stünde dann dem Zugführer als Führungsmittel zur Verfügung, stellte hier aber das Übungsleitungsfahrzeug dar. Besetzt waren die Fahrzeuge mit Kameraden der Feuerwehr Heiligendorf, Barnstorf und Hattorf. Die Fahrzeuge der Barnstorfer und Hattorfer wurden am Feuerwehrhaus Heiligendorf zurück gelassen, um das LF und TLF auffüllen zu können. Ein Zugführer aus Heiligendorf hatte die Einsatzleitung übernommen.
Maßnahmen am Einsatzort:
Kurz nach Eintreffen stellte sich heraus, dass alle Bewohner das Haus verlassen hatten. Hierdurch konnte für die Gefahr der Menschenleben Entwarnung gegeben werden. Es wurde dann ein erstes Rohr im Innenangriff befohlen, vorzunehmen von einem Trupp unter Atemschutz. Ein weiterer Trupp wurde dann dazu eingesetzt, die Wasserversorgung aus der Zisterne herzustellen. Dies geschah über Saugleitung. Weiter wurde das etwas versetzt eintreffende TLF dazu eingesetzt, ein weiteres Rohr zum Schutz des Wohnhauses vorzunehmen. Der Zugführer forderte im weiteren Verlauf weitere Kräfte zur Unterstützung an. Auch wurden spezielle Fahrzeuge angefordert, die die Löschwasserversorgung hätten sicherstellen sollen. Dann wurde die Übung durch den Übungsleiter beendet und zur Nachbesprechung gebeten.
Fazit:
Bei der Nachbesprechung wurde Kritik geübt aber auch die guten Dinge kamen nicht zu kurz. Tatsache ist, dass die Zusammenarbeit wieder einmal sehr gut geklappt hat. Besonders das Arbeiten der Kameraden aus den anderen Ortsfeuerwehren mit den Fahrzeugen und Geräten aus Heiligendorf verlief unproblematisch. Auch wurde das Gehöft bei einer kleinen Begehung nochmal etwas genauer unter die Lupe genommen, sodass sich jeder Anwesende einen Überblick über das Objekt versschaffen konnte.
Danach wurde aufgeräumt und zum Feuerwehrhaus nach Heiligendorf eingekehrt, wo der Smutje bereits mit guter Verpflegung auf die Übenden wartete. Ein Dankeschön an Klaus an dieser Stelle. Auch die Kameradschaft wurde natürlich wieder gepflegt.
Die nächsten Termine in diesem Jahr: