Gemeinsame Einsatzübung der Feuerwehren Sülfeld und Fallersleben

Neuland-Burg in Wolfsburg-Detmerode steht als Übungsobjekt zur Verfügung

04.12.2011, Autor: Jürgen Koch

Einen gemeinsamen Ausbildungsdienst führten die Feuerwehren aus Fallersleben und Sülfeld am 04.12.2011 durch. Im Rahmen zweier Einsatzübungen wurde die Zusammenarbeit beider Feuerwehren trainiert. Als Übungsobjekt diente dabei die Neuland-Burg im Wolfsburger Stadteil Detmerode.

Als Ausgangslage hatten der Fallersleber Zugführer Olaf Koch sowie der stellv. Ortsbrandmeister aus Fallersleben, Tim-Bastian Freier, einen Kellerbrand sowie einen Wohnungsbrand im 4. Obergeschoss (OG) vorgegeben. Auf Basis der Alarm- und Ausrückeordnung rückte zunächst der Löschzug Fallersleben aus. Aufgrund der Lage entschied der Einsatzleiter schon auf der Anfahrt, die Ortsfeuerwehr Sülfeld ebenfalls zu alarmieren, da die eigenen Kräfte für diese Lage nicht ausreichten.

Die Sülfelder Kräfte übernahmen die Brandbekämpfung und Menschenrettung bei dem Kellerbrand. Zeitgleich übernahmen die Einsatzrkäfte aus Fallersleben die Einsatzstelle im 4. OG. Da die Fahrstühle im Brandfall nicht zur Verfügung stehen, mussten die Kräfte das Material mühsam über die Treppe bis zum Brandherd bringen. Bei der anschließenden Brandbekämpfung kam die Steigleitung, eine im Gebäude installierte feste Rohrleitung für Feuerwehrzwecke, zum Einsatz. Weiterhin wurde mit Hilfe der Drehleiter eine Menschenrettung durchgeführt.

In einer zweiten Übung kamen die Sülfelder Einsatzkräfte im 4. OG zum Einsatz. Zunächst galt es, das stark verqualmte Treppenhaus mit Hilfe von Überdrucklüftern rauchfrei und begehbar zu machen. Im Anschluss ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Hier kam es laut Übungsszenario zu einem Atemschutznotfall. Dabei wurde die Rettung eines verunfallten Feuerwehrmannes geübt. Der Sülfelder Rettungstrupp trug den verunfallten Kameraden anschließend über die Treppe bis ins Erdgeschoss (ein voll ausgerüsteter Atemschutzgeräteträger wiegt rund 100 kg !). Zeitgleich kam die Drehleiter Fallersleben als zweiter Angriffweg zum Einsatz. Hier nutzte ein Trupp unter Atemschutz die im Leiterpark verlegte Leitung zum Einsatz eines C-Rohres.

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