Starkregen hält Feuerwehren in Atem

Kurzinformationen:

Alarmierung:24.08.2007, 04:30 Uhr
Stichwort:H Allg.
Einsatzort:Stadtgebiet Wolfsburg und Ortsteile
Im Einsatz:BF Wolfsburg, FF Barnstorf, FF Fallersleben, FF Hattorf, FF Hehlingen, FF Heiligendorf, FF Mörse, FF Neindorf, FF Sülfeld, FF Vorsfelde
Zusammenfassung:Viele Ortsteile unter Wasser
Eingetragen von: Helmut von Hausen

Einsatzbericht:

Infolge der massiven Regenschauer kam es ab dem 23.08. zu  zahllosen Einsätzen der Wolfsburger Feuerwehren. Während der Norden der Stadt Wolfsburg fast unbehelligt blieb war in den westlichen, östlichen und südlichen Ortsteilen die Hölle los.

Angefangen hatte alles am Donnestagabend im Ortsteil Hattorf. Hier liefen in den Abendstundstunden die ersten Keller voll.

In den Morgenstunden des Freitags ging es dann richtig zur Sache. Schlag auf Schlag meldeten sich Anwohner wegen überfluteter Fahrbahnen und voll gelaufener Keller. Ingesamt gingen in der Leitstelle 45 Notrufe ein.

Eine TEL (technische Einsatzleitung)  wurde im Feuerwehrhaus Fallerlseben eingerichtet

Die Freibäder Almke und Hehlingen mussten ihren Betrieb komplett einstellen. Der Badebetrieb kann dieses Jáhr nicht mehr aufgenommen werden. Hier waren neben der Berufsfeuerwehr und der FF hehlingen auch das THW Ortsgruppe Wolfsburg im Einsatz.

Im Bereich Hattorf flossen die Wassermassen derart stark über die Siekstraße zu Tal, dass selbst Gartenhäuser beschädigt und Kois in Richtung Schunter gespült wurden.

Im Bereich der Mühlenriede in Mörse blieb es relativ ruhig da hier die Hochwassermassnahmen und die Renaturierung bereits Wirkung gezeigt haben. Im Bereich Ehmen hieß es allerdings Land unter da hier die Brunsroderriede sehr viel Wasser brachte.

In Fallersleben ging der Teich  an der Ehmener Str. über die Ufer. Um den Wasserstand abzusenken wurde neben der FF Fallersleben, FF Ehmen und FF Mörse noch das THW aus Braunschweig mit hinzu gezogen.

In den späten Nachmittagsstunden kamen die Wassermassen dann in Vorsfelde an. Der Neuhäuser Graben lief aus seinem Bett und breitete sich in der Kochsbreite aus. Es drohte ein Trafohaus der LSW überflutet zu werden.

Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgte die Einsatzversorgung

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